
Farbanatomie
Die exakte Wertungsfarbe für diese Markenfarben Karte.
- HEX
#FFC72C
- RGB
- 255, 199, 44
- HSB
- 44°, 83%, 100%
- HSL
- 44°, 100%, 59%
Nahe Farbtöne zum Vergleichen
#FFE32B#FFAA2B#FFCF4A#FFBE0D#DBAB25Warum diese Farbe zählt
Die Golden Arches waren zunächst Teil eines Gebäudes, bevor sie zum Logo wurden. Anfang der 1950er Jahre suchte Richard McDonald nach einer Form am Straßenrand, die Autofahrer auch bei hohem Tempo erkennen konnten. Seine Skizze sah auf jeder Seite des Restaurants einen großen Halbkreis vor; der Architekt Stanley Clark Meston und sein Assistent Charles Fish machten daraus zwei 25 Fuß hohe Bögen aus gelbem Blech mit Neonrand. Das berühmte M war zunächst Architektur, die man durch die Windschutzscheibe sehen konnte.
Gebaut, um aufzufallen
Das erste Franchise-Restaurant nach Mestons Entwurf eröffnete im Mai 1953 in Phoenix, Arizona. Schon damals wurden die Bögen golden genannt, doch sie erfüllten vor allem einen praktischen Zweck: Sie überragten das flache Restaurant, zogen von der Straße aus die Blicke auf sich und machten das Gebäude selbst zum Werbeschild. Ihre sich verjüngenden Parabelbögen erzeugten zudem den Eindruck von Geschwindigkeit – der passende Rahmen für das schnelle, standardisierte Bedienungssystem der Brüder.
Seine Absicht war pragmatisch: aufzufallen.
Architekturhistoriker Alan Hess
Das M kam später
Die Bögen wurden ursprünglich nicht etwa deshalb ausgewählt, weil Gelb angeblich den Appetit anregt; als Buchstabe waren sie ebenfalls nicht gedacht. Diese geläufige Erklärung stellt die Geschichte auf den Kopf. McDonald's überführte die echten Architekturbögen 1962 in ein Unternehmenszeichen; das klarere, freistehende M folgte 1968. Vor beiden Versionen war Speedee das Maskottchen der Kette: ein zwinkernder Koch mit einem Kopf in Form eines Hamburgers.
Der exakte Goldton
Die Zielfarbe für die Wertung ist #FFC72C – HSB(44°, 83%, 100%). Die volle Helligkeit verleiht ihr die Wucht einer Leuchtreklame, während bei 83% Sättigung im schwächsten Blaukanal ein Mindestpegel von 17% verbleibt – praktisch ein kleiner Weißanteil, der voll gesättigtes Gelb abmildert. Bei 44° ist der Ton gegenüber reinem Gelb um etwa 16° ins Warme verschoben: eindeutig golden, mit einem Zug ins Orange, aber dennoch unverkennbar gelb.
Warum die Erinnerung danebengreift
Das Wort golden verleitet beim Spielen zu Bernstein-, Senf- oder Käsetönen; die roten Flächen rund um viele McDonald's-Schilder verstärken die Erinnerung an einen warmen Farbton. Der Zielton selbst ist jedoch heller als diese naheliegenden Töne. Außerdem liegt er nahe an zwei verwandten Farben in Toon Tone: Ferraris intensiverem, fast zitronengelben #FCE500 und dem etwas reineren Flaggengold Deutschlands, #FFCE00. Übrigens gibt es Ausnahmen von der Regel: In Sedona, Arizona, wurden die Bögen aufgrund örtlicher Gestaltungsvorgaben bekanntermaßen türkis, damit sie vor der roten Felslandschaft weniger aufdringlich wirken.
McDonald's-Gold im Vergleich mit den falschen Gelbtönen
#FFC72CMcDonald's-Bögen#FCE500Ferrari-Scudetto#FFCE00deutsches FlaggengoldAuf einen Blick
- Ziel
#FFC72C· HSB 44°/83%/100% – ein maximal heller, warmer Goldgelbton - UrsprungZwei 25 Fuß hohe gelbe Bögen in Stanley Clark Mestons Restaurantentwurf von 1953
- NichtBernstein oder Senf – golden bezeichnet hier ein deutlich helleres Gelb
- Weg zum LogoDie Architektur wurde 1962 zum Unternehmenszeichen; das freistehende M erschien 1968
- Wirkt wieGeschwindigkeit · Sichtbarkeit · Wärme · vertrauter Anblick am Straßenrand
Markenhinweis
Die im Markenfarben-Modus verwendeten Markennamen und Logos sind Marken ihrer jeweiligen Inhaber. Dieser Modus ist ein unabhängiges, von Fans gemachtes Farbgedächtnisspiel und ist mit keiner gezeigten Marke verbunden, von ihr unterstützt oder gesponsert.



