
Farbanatomie
Die exakte Wertungsfarbe für diese Markenfarben Karte.
- HEX
#25D366
- RGB
- 37, 211, 102
- HSB
- 142°, 82%, 83%
- HSL
- 142°, 70%, 49%
Nahe Farbtöne zum Vergleichen
#26D47D#26D44F#3FD476#0DD456#20B055Warum diese Farbe zählt
WhatsApp-Grün scheint im Gedächtnis aller genau derselbe Farbton zu sein. Doch die Marke hat ihn im Lauf der Zeit in frühen Verläufen, als flache Glyphe und in Varianten für den Dunkelmodus gezeigt. Im aktuellen Brand Resource Center von Meta stehen Digital-RGB-SVGs für 2026 bereit, in deren grünen Pfaden #25D366 hinterlegt ist. Toon Tone bewertet diesen flachen Referenzton. Die schattierte Sprechblase auf dieser Karte kann die Erinnerung in eine wärmere oder dunklere Richtung ziehen, während die offizielle digitale Glyphe immer wieder zu genau diesem Grün zurückkehrt.
Am Anfang stand ein Status, kein Messenger
Jan Koums ursprüngliche Idee aus dem Jahr 2009 war kein Messenger. Sie platzierte kurze Statusmeldungen – am Telefon, Akku fast leer, im Fitnessstudio – neben den Kontakten im Adressbuch eines Handys. Am 24. Februar 2009 gründete er WhatsApp. Als Apple im Juni desselben Jahres Push-Benachrichtigungen einführte, wurden Freunde plötzlich über Statusänderungen informiert; sie antworteten, indem sie ihren eigenen Status änderten. WhatsApp 2.0 entwickelte dieses unbeabsichtigte Verhalten schließlich zu einer Nachrichtenfunktion weiter.
Es hatte eine enorme Wirkung, jemanden am anderen Ende der Welt sofort erreichen zu können – über ein Gerät, das man immer bei sich hat.
Jan Koum, im Gespräch mit Forbes, 2014
Das Telefon in der Sprechblase
Bereits am 12. Februar 2010 zeigte eine archivierte WhatsApp-Startseite den weißen Telefonhörer in einer grünen Sprechblase. Das Zeichen verdichtet die Neuausrichtung des Produkts in einem einzigen Symbol: ein Telefonat, eingebettet in ein Gespräch. Die weißen Formen und die kreisförmige Kontur tragen entscheidend zur Wiedererkennbarkeit bei. Ohne sie fehlt dem Grün der Kontrast, durch den das Zeichen sofort vertraut wirkt. Deshalb ist der Farbton als bloßes Farbfeld schwerer zu treffen als im App-Symbol.
Das Grün wurde 2009 nicht für immer festgeschrieben
Kotos Fallstudie zur Markenidentität von 2023 beschreibt eine produktgeleitete Farbpalette, die vom „ikonischen WhatsApp-Grün“ bis zu Varianten für den Dunkelmodus reicht; der Kernton wurde nicht verworfen. Metas aktueller Download trennt Digital RGB von Print CMYK, und in der grünen Glyphe, im einzeiligen sowie im gestapelten Logo von 2026 ist jeweils #25D366 codiert. Damit handelt es sich um einen Wert aus den offiziellen Dateien und nicht um eine Farbe, die einem Screenshot entnommen wurde.
Exakt dieses kühle Grün
Der Zielton #25D366 entspricht RGB 37/211/102 und HSB 142°/82%/83%. Reines Grün liegt bei 120°; mit 142° ist dieser Farbton also um 22° in Richtung Cyan verschoben: Das ist ein kühles, blaustichiges Grün, kein Limettengrün. Der Blaukanal liegt mit 102 weit über dem Rotkanal mit 37; Sättigung und Helligkeit sind hoch, aber nicht maximal. Frühe warme Verläufe und neuere Grüntöne für den Dunkelmodus erklären, warum die Farberinnerung leicht abweicht. Für die Wertung zählt dennoch der flache Farbton der digitalen Glyphe.
WhatsApp-Grün und die App-Grüntöne, mit denen man es leicht verwechselt
#25D366Grün der digitalen WhatsApp-Glyphe#1ED760aktuelles Spotify-Grün#06C755Grün des LINE-Icons#3DDC84Grün des Android-RobotersAuf einen Blick
- Zielton
#25D366· RGB 37/211/102 · HSB 142°/82%/83% - Ursprung24. Februar 2009 · als Adressbuch-Status konzipiert, nicht als Chat
- WendepunktPush-Benachrichtigungen im Juni 2009 · mit WhatsApp 2.0 wird daraus eine reguläre Nachrichtenfunktion
- Offizielle DateiMetas Digital-RGB-Glyphe von 2026 codiert
#25D366direkt - Wirkungsofortiger Kontakt · Vertrautheit · privates Gespräch
Markenhinweis
Die im Markenfarben-Modus verwendeten Markennamen und Logos sind Marken ihrer jeweiligen Inhaber. Dieser Modus ist ein unabhängiges, von Fans gemachtes Farbgedächtnisspiel und ist mit keiner gezeigten Marke verbunden, von ihr unterstützt oder gesponsert.



